Updates sind lästig ja, aber ... !
Zum sicheren Surfen im Internet gehören zwei Dinge:
1. Gesunder Menschenverstand. Kein seriöses Unternehmen fordert per Email dazu auf, irgendwo seine Nutzerdaten einzutragen. Keine Bank, kein PayPal, kein eBay. Folgen Sie trotzdem dem Link in der Email, landen Sie immer auf einer täuschend echt nachgebauten Website. Schaut man sich dort allerdings die Webadresse (http:// ... ) etwas genauer an und vergleicht sie im Zweifelsfall mit dem Original, sollte der Betrugsversuch offensichtllich sein.
Es gibt aber auch hinterlistige Versuche sensible Daten auszuspähen. Eine Email von Freunden aus sozialen Netzwerken wie VZ oder ICQ: "Schau dir mal dieses verrückte Foto an". Mit dem Klick auf das vermeintliche Foto wird ein Trojaner installiert, der dann den PC übernimmt (siehe auch -> Botnetz).
Täglich werden unzählige Benutzerkonten mit schwachen Passwörtern in sozialen Netzwerken gehackt, um mit dieser Masche Schadsoftware zu verteilen und zu viele User fallen darauf herein.
2. Updates, Updates, Updates. Ein Rechner mit aktuellstem Betriebssystem, aktuellsten Anwenderprogrammen plus zwingend vorgeschriebener Schutzsoftware ist heutzutage PFLICHT.
Viele Programme verfügen über eine automatische Updatefunktion, die tunlichst auch genutzt werden sollte. Am besten mit der Einstellung "Automatisch nach Updates suchen und automatisch installieren".
Die dänische Softwareschmiede -> Secunia hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsichere Systeme zu patchen. Die kostenlose Beta Version "Personal Software Inspector PSI 2.0" gibt es zwar nur in Englisch und es sind auch noch längst nicht alle Programme erfasst, aber es funktioniert schon sehr gut.
PSI überwacht ständig den PC und meldet sich, falls für ein Programm ein Update zur Verfügung steht. Teilweise erfolgen die Updates voll automatisch.
Obwohl in Englisch, ist es doch leicht verständlich aufgebaut. Eine große Hilfe bei einer lästigen, aber absolut notwendigen Aufgabe.

